Urgetreide

Wir haben sie gesucht und gefunden – alte Landmaissorten

Sulmtaler Sterz

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Geschichte

Sterz war früher das täglich Brot für die Landbevölkerung im Sulmtal und ist heutzutage fast ganz vom Speiseplan verschwunden. Diese alte Sorte ist keine Hybridzüchtung und kann dadurch wieder als Saatgut verwendet werden.

 

Charakteristik

Der Sulmtaler Sterz ist ein Vollkornprodukt und hat dadurch einen ganz anderen Geschmack als herkömmliche Maisgrieße. Unser Maisgrieß ist glutenfrei und ist somit auch für Menschen geeignet, die an Zöliakie leiden.

 

Verwendung

Einst ein Arme-Leute-Essen wurde der Maisgrieß von der gehobenen Küche wiederentdeckt. Mit Kräutern, Hartkäse oder Ölen verfeinert wird der Maisgrieß heute gerne in fester oder weicher Form zu Fleisch und Fisch gereicht.

 

Emmer – der Urvater des Weizens

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Geschichte

Die Heimat des Emmers ist der vordere Orient. Dort war Emmer bereits vor ca. 10.000 Jahren in fast jeder Siedlung der Jungsteinzeit zu finden. Emmer ist seit der Urzeit bekannt für seine gesundheitsfördernden Nährstoffe wie Magnesium und Zink.

 

Charakteristik

Emmer gehört zu den Spelzgetreiden, d.h. seine Körner müssen erst aus der Hülle (Spelze) gelöst werden, bevor sie verwendet werden können. Die wesentlichen Inhaltsstoffe von Emmer sind: Hoher Mineralstoff- und Eisengehalt, Magnesium, Kupfer, Zink und Carotinoide

 

Verwendung

Aus Emmer hergestelltes Brot hat eine charakteristische dunkle Färbung und ein besonders würziges Aroma. Emmermehl ist für Kuchen, Waffeln, Feingebäck, Pizza, Dampfnudeln oder Knödel bestens geeignet.

 

Einkorn

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Geschichte

Bereits vor 10.000 Jahren in Kleinasien angebaut, schätzten unsere Vorfahren Einkorn lange Zeit als wertvollen Energielieferanten. Diese Urform des Weizens gelangte vor 5.000 Jahren über die Alpen nach Europa und wurde bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts noch vereinzelt angebaut, ehe sie dem ertragreicheren Weizen weichen musste..

 

Charakteristik

Im Einkorn finden sich bis zu 50 Prozent mehr hochwertige Proteine als in Weizen. Damit unterstützt Einkorn das Nervensystem und sorgt für ein lang anhaltendes Gefühl der Sättigung. Der Carotin-Gehalt liegt im Vergleich zu Weizen zwei bis vier Mal höher vor. Auch Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Zink, Eisen, Kupfer und Mangan sind im Einkorn in deutlich höherer Konzentration als in Reis oder Weizen enthalten. Mit seinem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren unterstützt Einkorn eine gesunde Ernährungsweise.

 

Verwendung

Das leicht nussige und süßliche Aroma des Getreides macht es nicht nur zu einem besonderen Genuss. Aus seinem feinen, gelblichen Mehl lassen sich Backwaren aller Art herstellen sowie Suppen und Soßen binden. Ein Frühstücksbrei aus Einkorn-Gries ist besonders bekömmlich und nahrhaft. Das ganze Korn, zum Keimen gebracht, wird zur hochwertigen Beigabe in Salaten.